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Ulf Immelt neben Kai Degenhardt auf der Vormaifeier in Marburg

„Keine Macht der AfD“ – ein Gespräch mit Ulf Immelt

Am Sonntag, den 13. September, fand in Marburg im strömenden Regen eine Kundgebung unter dem Motto „Keine Macht der AfD“ statt, die rund 3.000 Menschen besuchten. Auf dieser sprach auch Ulf Immelt, Organisationssekretär des DGB Mittelhessen. In seiner Rede analysierte er die Gründe für das Erstarken der rechtsextremen AfD. Ulf zeichnete dafür ein miteinander zusammenhängendes Fünfeck aus eben dem Erstarken der Rechtsaußenpartei, einer neuen Qualität des sozialstaatlichen Abbaus in einer ohnehin schon stark polarisierten sozialen Ungleichheit, einer fehlenden nachhaltigen Industriepolitik, der Umstellung auf Kriegswirtschaft sowie der Prekarität der Berliner Republik. Bis zur Rede von Ulf Immelt wunderten wir uns über die Kundgebung, um es milde auszudrücken. Darüber und über die von Ulf Immelt aufgerufenen Themen sowie über die Rolle der Gewerkschaften geht dieses Gespräch.

P.S. Ulf gibt in unserem Interview die Wahlergebnisse des Frühjahrs in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz für die AfD mit um die 30 Prozent an. Tatsächlich lagen sie um die 20 Prozent. Seinem Argument der Unterscheidung betrieblicher und politischer Wahlergebnisse tut das allerdings keinen Abbruch.


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